Konzerte 2014

Sommer 2014: Very British

Grieg: Klavierkonzert a-Moll „The English“

Das Klavierkonzert a-Moll op. 16 ist das einzige Konzert des norwegischen Komponisten Edvard Grieg, das er vollendet hat. Edvard Grieg war ein großer Bewunderer von Robert Schumann. So ist es kein Wunder, dass sein Klavierkonzert auch Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54 ähnelt und auch die Tonart gemeinsam hat. Hugo Wolf hielt das Werk gerade gut genug, „Brillenschlangen in Träume zu lullen oder rhythmische Gefühle in abgerichteten Bären zu erwecken“. Doch die Nachwelt teilte dieses Urteil nicht. Bereits zur Uraufführung war das Konzert ein voller Erfolg.

Parry: Sinfonie Nr. 3 C-Dur „London“

Charles Hubert Hastings Parry war durch und durch Engländer. Er war der zweite Sohn einer Familie der englischen Oberschicht, deren Reichtum auf den Großvater, der Direktor der East India Company war, begründete. Er studierte am Eton College, sang im Chor der St. George`s Chapel in Windsor und machte seinen Bachelor für Musik in Oxford. Parry komponierte fünf große Sinfonien, die sich allerdings mit Ausnahme der Fünften zu seinen Lebzeiten nicht durchsetzen konnten und lange Zeit ungedruckt blieben.

Termine:

 

  • 20. Juni um 20 Uhr Adventskirche in Hamburg-Schnelsen, Kriegerdankweg 9
  • 21. Juni um 18 Uhr Kirche Langenfelde, Försterweg 12Dirigent: Thorsten Schmidt

    Solist: Martin Schumann studierte in Lübeck und Hamburg. Er war Pianist beim Norddeutschen Rundfunk, hatte eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland und ist seit 1995 Professor an der Musikhochschule Hamburg.

 

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